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Sicherheit im Internet

Sicherheit im Internet

Der Klau von Kreditkartennummern und Passwörtern vom OnlineBanking, Erstellung von Nutzerprofilen - das scheint Alltag im Netz. Wir wollen einige Tips geben um die Gefahren des Internet zu meistern.

Privatsphäre

Das Ausspähen der durch Software und die Erstellung von Nutzerprofilen sind wohl die harmlosen Sachen die beim Nutzen des Internet passieren können. Beim Klau von Kreditkartennummern, Passwörtern vom OnlineBanking und durchschnüffeln von privaten oder sicherheitsrelevanten Dokumenten hört der Spass sicher auf. Wir wollen hier einige Tips geben um die Gefahren des Internet zu meistern.

Umgang mit sensiblen Daten

Wenn ein Angreifer auf Ihrem System Schaden anrichtet. Sind ihre Daten in Gefahr. Aus diesem Grund sollten sie von allen wichtigen Daten eine Kopie anlegen. Sollten Sie Texte speichern, die sie eventuell nach Jahren noch lesen möchten, so sollten Sie diese im html-Format, bzw. als txt oder rft speichern. Wenn Sie mit Microsoft Word arbeiten kennen Sie sicher das Problem. Mit jeder neuen Version die Daten nur umständlich bearbeitet bzw. importiert werden können. Und wer weiß, vielleicht gibt es in 10 Jahren kein MS Word mehr, doch HTML sicherlich.

Wichtige Daten sollten Sie ebenso wie Ihre Lesezeichen (Netscape) oder Favoriten (Internet-Explorer) verschlüsseln.

Aus dem Freeware-Bereich gibt es folgende Programme:

Internetnutzer

Es gibt wohl zwei Gruppen von Internetnutzern. Zum ersten Firmen und zum Zweiten die Privatanwender. Wir wollen nur auf die Privatanwender eingehen. Die Probleme die bei gewerblicher Nutzung des Netzes auftreten lassen wir aussen vor. Wir denken das die wenigsten einen eigenen Server betreiben und bei dieser Art der Nutzung ist sicher ein speziell geschulter Systemadministrator unabdingbar.

Gefahrenquellen

Die grösste Gefahren stellen sicher Viren, Makroviren oder Würmer dar. Gefolgt von sogenannten Trojanern. Jeder Anwender sollte auf seinem Rechner einen Virenscanner installiert haben und diesen mit aktuellen Virensignaturen versorgen. Infos zu Virenscannern gibt es hier. Viren gelangen meist durch unkontrolliertes Öffnen von Mails mit Anhängen in Form von Programmen oder Word und Excel-Dokumenten auf den Rechner. Auch CD's oder andere Datenträger z.B. von PC-Zeitschrifetn können Viren enthalten.

Um diese Gefahrenquelle auszuschliessen empfehlen wir folgendes:

  • keine Anhänge aus unbekannten Quellen öffnen
  • Software nur aus vertrauenswürdigen Quellen installieren
  • selbst keine Anhänge verschicken, wenn es unbedingt sein muss Texte immer im Plain-Text-Format und dann dem Empfänger ankündigen
  • wenn Excel- oder Word-Dokumente empfangen werden müssen diese immer mit einem nicht makrofähigen Viewer öffnen
  • eMails grundsätzlich als Text und nicht als HTML-fomatiert versenden

Neben Viren gibt es sogenannte Trojanische Pferde sie dienen meist dazu Daten auf dem Zielrechner gezielt auszuspähen und so für den Angreifer nutzbar zu machen. Solche Programme, Trojaner genannt sind oft in scheinbar harmlosen Programmen versteckt.

Um sich gegen Trojaner zu wappnen gelten auch hier wieder einige Regeln an die man sich halten sollte:´

  • Software nur aus vertrauenswürdigen Quellen installieren
  • Virenscanner benutzen und regelmässig updaten
  • Sicherheitseinstellungen im Browser anpassen

Es gibt einige Programme die gezielt nach bekannten Trojanern suchen und so einen bereits infizierten Rechner wieder säubern können. Informationen darüber gibt http://trojaner-info.de.

Beschützer in Software

Selbst bei vorsichtiger Nutzung gibt es einige Gefahren die nicht umschifft werden können. Ein paar Beispiele: Einige Download-Tools finanzieren sich dadurch Werbebanner im Programmfenster anzuzeigen und laden bei einer Internetsitzung unbemerkt neue Werbebanner auf den Rechner, oder der Real-Player ungefragt überträgt er Nutzerdaten an den Hersteller. Ein Rechner ist bereits mit einem Trojaner infiziert und protokolliert fleissig die Passwörter für's OnlineBanking.

Dies ist nur durch zusätzliche Software aufzudecken und zu verhindern. Der Begriff dafür ist Personal Firewall. Die Funktion ist einfach: Alles ist verboten bis es erlaubt wird, der Nutzer legt fest welche Programme was tun dürfen. der Rechner geschützt gegen Angriffe von aussen, und man kann kontrollieren ob auch keine Daten vom eigenen Rechner übertragen werden sollen.

Eine weiterführende Erklärung hierzu gibt es hier. Ob der Rechner bestimmten Sicherheitsan- forderungen genügt lässt sich nun testen. Am besten Sie machen den Test einmal bevor sie Ihren Rechner sichern und dann nachdem sie das getan haben. Eine gute deutsche Adresse ist der ct-Browsercheck.

Eine gute englische Seite ist Shields up.

Linkliste zum Thema

Privatsphäre schützen

Anonym eMails versenden

Firewall

Anti-Virus-Programme

Trojanische Pferde